

Frühzeitig vorsorgen als Referendar – Altersvorsorge ab dem ersten Tag
Jetzt starten lohnt sich: Je früher du vorsorgst, desto größer dein Vorteil
Als Referendar:in oder Beamtenanwärter:in denkst du vielleicht, dass Altersvorsorge später kommt. Doch gerade jetzt – am Anfang deiner Laufbahn – hast du die größten Hebel, um langfristig Vermögen aufzubauen. Durch staatliche Zuschüsse, steuerliche Vorteile und den Zinseszinseffekt kannst du bereits mit kleinen Beträgen eine solide Zusatzrente aufbauen. Ganz ohne Verpflichtungen, mit voller Flexibilität – und zugeschnitten auf deinen Beamtenstatus.
Warum Altersvorsorge im Referendariat sinnvoll ist
Auch wenn du später eine Pension bekommst: Diese ist an deine Dienstzeit gekoppelt – wer spät einsteigt oder nicht voll durchzieht, hat im Alter weniger. Hinzu kommt: Deine Versorgung orientiert sich am letzten Ruhegehalt – nicht an deinem gewünschten Lebensstandard.
Frühzeitige Altersvorsorge bedeutet für dich:
Früh starten = mehr Vermögen durch Zinseszinseffekt
Kleine Beiträge reichen aus – später einfach ausbauen
Zugriff auf staatliche Förderungen wie VL und Sparzulage
Maximale Flexibilität: Verträge jederzeit anpassbar oder pausierbar
Ergänzung zur Pension, ohne sie zu beeinflussen
📍 Gerade im Referendariat bekommst du erstmals VL vom Dienstherrn – nutze sie, statt sie verfallen zu lassen.
Welche Möglichkeiten zur Altersvorsorge du als Referendar:in hast
Wir empfehlen dir keine klassischen Riester-Verträge – sondern moderne, kostengünstige und flexible Lösungen, die du jederzeit selbst steuern kannst:
1. ETF-Sparplan mit vermögenswirksamen Leistungen (VL)
Dienstherr zahlt bis zu 40 €/Monat dazu
Du wählst, wie viel du zusätzlich investieren willst
Kombinierbar mit der Arbeitnehmersparzulage (80 € jährlich)
2. Fondsgebundene Rentenversicherung (frei & flexibel)
Auf ETF-Basis mit späterer Rentenoption
Kapitalauszahlung oder monatliche Rente möglich
Steuerlich gefördert bei Auszahlung
3. Private Vorsorge mit flexibler Einzahlung
Du kannst starten, pausieren oder anpassen – jederzeit
Dein Geld bleibt dein Eigentum – keine starren Verträge
Keine Kopplung an die Pension oder Dienstzeit
Praxisbeispiel: Was schon mit 30 €/Monat möglich ist
Eine 25-jährige Referendarin investiert monatlich 30 € in einen VL-fähigen ETF-Sparplan, davon 30 € vom Dienstherrn, 0 € Eigenanteil.
Zusätzlich erhält sie 80 € Arbeitnehmersparzulage pro Jahr.
Nach 30 Jahren ergibt sich ein Kapital von rund 35.000–45.000 € – bei minimalem Eigenaufwand, steuerlich begünstigt und vollständig flexibel.
Häufige Fragen (FAQ)
Kann ich später den Anbieter oder Tarif wechseln?
Ja. Moderne Lösungen bieten dir volle Flexibilität. Du kannst Anbieter wechseln, Beiträge anpassen oder pausieren – ohne Kostenfalle.
Was passiert, wenn ich nicht verbeamtet werde?
Kein Problem. Deine private Vorsorge bleibt unabhängig – sie funktioniert auch im Angestelltenverhältnis weiter.
Wie viel muss ich investieren, damit es sich lohnt?
Schon 25–50 € im Monat machen einen großen Unterschied – vor allem, wenn du früh anfängst. Später kannst du jederzeit aufstocken.
Fazit
Altersvorsorge ist kein Thema für später – sondern gerade jetzt ein echter Vorteil. Als Referendar:in oder Anwärter:in hast du Zugriff auf Zuschüsse, steuerliche Entlastung und die besten Einstiegskonditionen. Du bestimmst den Rhythmus, die Höhe und die Strategie – ganz ohne Druck. Wer früh beginnt, spart später doppelt – und sichert sich mehr Freiheit im Ruhestand.